Geld anlegen in der Schuldenkrise

Die AnlegerInnen sind verunsichert. Wohin geht der Euro? Wie geht es weiter mit der Schuldenkrise in Europa? Der Rettungsschirm für den Euro wurde erweitert, aber die Bundeskanzlerin stimmt einer weiteren Absicherung durch die wirtschaftlich starken Staaten nicht mehr zu. Es ist auch nicht einzusehen, dass Deutschland für die Schulden der anderen Staaten gerade stehen soll. Dann müssen rigorose Sparmassnahmen greifen, damit die Wirtschaft in Italien und Spanien wieder alleine auf die Beine kommt.

Zinsen und Co

Spareinlagen bei Banken sind bis zu 100.000 € gesichert, seit der Wirtschaftskrise von 2008 geben die Banken eine Garantie dafür. Allerdings bekommt man für Festgeld oder Tagesgeld nicht sehr viele Zinsen, da hält man höchstens mit der Inflation Schritt. Man verhindert also nur eine Entwertung des Geldes, aber hat keinen Gewinn dabei. Aktien sind im Moment günstig zu erwerben, außer die Papiere von Autobauern oder Hardware-Unternehmen. Sinnvoll ist es nicht mehr als 2.500 € in den Wert eines einzelnen Unternehmens zu investieren, so kann man das Verlustrisiko streuen. Jedoch bastelt Frau Merkel an einer Börsensteuer, das heißt auch diese Gewinne unterliegen dann einer Kapitalertragsteuer.

Sinnvoll ist der Kauf einer Immobilie, da die Zinsen sich im Moment auf einem Tiefstand bewegen. Selbst eine gebrauchte Immobilie rechnet sich, da sie oft günstiger ist.